Chronik der Radtouren der HG

 

Aus einer Idee anlässlich einer Braunkohlwanderung der HG hat sich eine feste Einrichtung entwickelt, auf die sich viele Sportskameraden alljährlich freuen.

 

Es handelt sich um eine dreitätige Fahrradtour, bei der Freitag die Hintour, Samstag eine Freizeitaktivität möglichst ohne Fahrrad und Sonntag die Rücktour stattfindet.

 

Es haben sich im Laufe der Jahre verschiedene Team’s gebildet, welche diese Touren planen, Quartier suchen und die Freizeitaktivitäten organisieren.

 

Ein Begleit-Team betreut die Radler während der dreitägigen Tour und transportiert das Gepäck per Auto.

 

So hat die Gruppe in einer Stärke von jeweils 20 bis 25 Radlern in den vergangenen fast zwei Jahrzehnten eine Strecke von ca. 3500 Km  mit dem Rad zurückgelegt.

 

Es folgt eine kurze Beschreibung der einzelnen Touren.


 

Inhalt

Chronik der Radtouren der HG.. 1

Die Premiere: Tour 1 im Jahre 1995 - Oderbrück. 3

Tour 2 im Jahre 1996 - Arendsee. 4

Tour 3 im Jahre 1997 - Dangenstorf 5

Tour 4 im Jahre 1998 - Mellendorf 6

Tour 5 im Jahre 1999 - Salzhemmendorf 7

Tour 6 im Jahre 2000 - Rohrstorf 8

Tour 7 im Jahre 2001 - Mardorf 9

Tour 8 im Jahre 2002 - Hermannsburg. 10

Tour 9 im Jahre 2003 - Magdeburg. 11

Tour 10 im Jahre 2004 - Quedlinburg (Jubiläumstour) 12

Tour 11 im Jahre 2005 - Springe. 14

Tour 12 im Jahre 2006 - Langenstein. 15

Tour 13 im Jahre 2007 - Melbeck. 16

Tour 14 im Jahre 2008 - Goslar 17

Tour 15 im Jahre 2009 - Oppershausen. 18

Tour 16 im Jahre 2010 - Wernigerode. 19

Tour 17 im Jahre 2011 - Bad Bodenteich. 20

Fazit und Ausblick. 22

 

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Die Premiere: Tour 1 im Jahre 1995 - Oderbrück

 

Ziel war die Peiner Hütte in Oderbrück im Oberharz.

Beim Start in Hondelage waren schon 21 Grad, die bis auf 30 Grad im Schatten anstiegen.

Die Mittagspause in Stapelburg in einer Gartenkantine war ein Erlebnis für sich,

z.B. das Herzhäuschen für dringende Bedürfnisse. Aber wir wurden gut bewirtet, schließlich stand der Aufstieg im Harz an. Wir mussten uns stärken. Im Eckertal hatte Neville die erste Reifenpanne überhaupt. Zwei Radler hatten sich abgesprochen und wollten eine Abkürzung fahren, die sich als Umweg darstellte und kamen verspätet in Oderbrück an.

Am Abend gab es Harzer Schmorwurst mit Kraut. Wegen der Nebenwirkungen des Krauts war ein Spaziergang nach dem Essen rund um den Oderteich angebracht.

 

Am Samstag bei herrlichem Wetter die Erstürmung des Brockens in Rekordzeit.

Nach dem Abstieg gab es die berühmten Windbeutel und dazu Weizenbier in Königskrug.

In der Peiner Hütte dann die Grill-Prämiere mit einem nicht eingeladenen Gast, dem Haus-Fuchs der Hütte, der auch noch seine Frau mitbrachte. Den Hüttenwirt haben wir mit seinen Biervorräten leergetrunken.

Die Rücktour am Sonntag ging sehr schnell. In Minuten waren wir an der Staumauer der Okertalsperre. Über Wiedelah dann zurück nach Hondelage. Dort ein Abschiedsbierchen in Otto’s Gaststätte.

 

Gefahrene Km = 169

 

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Tour 2 im Jahre 1996 - Arendsee

 

Ziel war eine ehemalige FDGB-Ferienanlage am Arendsee in Sachsen Anhalt.

Die Hintour über Wittingen und Salzwedel war 135 Km lang und an der Schmerzgrenze.

Während Dietmar in einem kleinen Dorf nahe Salzwedel eine technische Panne behob, betätigten sich einige Radler als Möbelpacker und halfen einer alten Dame bei der

Umräumung ihres Hauses. Wir wurden mit einer Erfrischung belohnt.

 

Untergebracht waren wir in drei Häusern, eher Baracken. Aber es war sauber und wir sind ja auch anspruchslos. Es gab Gemeinschaftsduschen außerhalb der Häuser, die wir erst suchen mussten. Einige Sportskameraden verirrten sich in die Damenduschen, aber leider waren keine Damen da.

 

Am Samstag startete eine Rundfahrt mit der Queen Arendsee über den gleichnamigen See. Die Bar an Bord war gut besucht. Mittagessen dann in einer Räucherei am Ende des Sees. Der Räucherfisch war hervorragend.

Ein Grillabend, den wir selbst gestalteten, rundete diesen Tag ab.

 

Die Rücktour war kürzer und es ging auf direktem Wege über Klötze nach Hondelage ohne nennenswerte Vorkommnisse.

 

Gefahrene Km = 235

 

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Tour 3 im Jahre 1997 - Dangenstorf

 

Ziel war ein Heuhotel in Dangenstorf im Wendland.

Die Mittagspause fand in Beetzendorf statt

Kurz vor dem Ziel ging ein Radler verloren, fand sich aber nach über einer Stunde wohlbehalten, aber etwas verstört, wieder ein. 21 Teilnehmer schliefen gemeinsam in einer Scheune. Seit dieser Tour weiß jeder, wie laut die HG schnarchen kann.

Hagen zog nach der halben Nacht nicht nur die Konsequenzen, sondern auch nach draußen und schlief auf einer Bank vor der Scheune weiter.

 

Am Samstag besuchten wir per Rad ein für das Wendland typisches Rundlingsdorf in Lübbow. Hier verzehrten wir frisch gebackenes Brot mit Bier.

Dann nach 35 KM die Rückkehr zum Hof in Dangenstorf und der obligatorische Grillabend mit vorzüglichen hausgeschlachteten Steaks vom Schwenkgrill.

 

Die Rückfahrt nach Hondelage ohne besondere Vorkommnisse.

 

Gefahrene Km = 244 (einschl. 35 am Samstag)

 

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Tour 4 im Jahre 1998 - Mellendorf

 

Unter dem Motto ‚Im Wald und auf der Heide….’ ging es in westlicher Richtung.

Ziel war das Naturfreundehaus am Lönssee in Mellendorf in der Wedemark.

Am Samstag schlenderten wir in Gruppen durch Mellendorf, ohne irgendwelche Highlights zu erleben. Wetterbedingt musste der übliche Grillabend verkürzt werden und wir verzogen uns in den Gemeinschaftsraum des Hauses.

Am Sonntag die Rückfahrt über Sophienthal am Kanal. Während der Rast bei Weizenbier ein lauter Knall. Was war passiert? Bernd Wittigs Reifen war zerfetzt, weil der Schlauch geplatzt war. Das Rad stand in der prallen Sonne.

Im Sportheim dann das Abschluss-Bierchen.

 

Gefahrene Km = 199

 

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Tour 5 im Jahre 1999 - Salzhemmendorf

 

Ziel war das Naturfreundehaus Lauenstein in Salzhemmendorf bei Hameln.

Es ging bei strahlendem HG-Wetter los und die erste Rast war bei Alvesse in der Nähe von Lengende. Über Wöhle nach Groß Düngen zur Mittagspause.

Über Gronau/Leine dann nach Lauenstein. Wir wohnten zu fünft in mehreren netten Holzhäuschen.

Am Samstag gingen die Teilnehmer an Bord und machten bei strahlendem Sonnenschein eine Dampferfahrt auf der Weser und erkundeten die romantischen Städtchen Hameln und Bodenwerder.

Abends wieder Grillen mit Verleihung des gelben Trikots an Bernd Wittig. Tour-Neuling Wolfgang Pietsch spendierte eine Kiste Bier. Anschließend wurden Witze bis zum Abwinken erzählt, dass man vor Lachen fast von der Bank fiel. Weltmeister in dieser Disziplin war wie immer unser Lachsack Dieter Manarska.

Die Rücktour am Sonntag über Giesen mit der Mittagspause in Groß Ilsede. Auch hier nach dem Essen die Überraschung: Panne am Hinterrad. Es traf Schorse. Vermutlich lag es, wie bei der Tour 4, an der Sonne. Die brannte gnadenlos herunter.

 

Gefahrene Km = 225

 

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Tour 6 im Jahre 2000 - Rohrstorf

 

Es ging nach Norden.

Ziel war der Eichenhof in Rohrstorf  bei Himbergen in der Nähe von Bad Bevensen.

Mittagspause auf der Hintour war in Hankensbüttel, wo es in der Gaststätte Döring gewaltige Portionen zu Essen gab. Dass wir überhaupt wieder auf das Rad kamen, war schon ein Wunder.

Übernachtet wurde teilweise im Heu und in Doppelzimmern. Die Heu-Schläfer mussten sich die Scheune mit 2 Borstenviechern teilen, die im Erdgeschoß hausten. Die Viecher hatten sich aber schnell an unseren Geruch gewöhnt.

Am Samstag stieß Hagen zu uns, der gerade Opa geworden war. Tobias, der stolze Vater hatte den Opa hergefahren. Jetzt ging es mit dem Bus nach Hitzacker.

Nach erfolgtem Stadtrundgang fuhren wir zu ‚Wilhelm’, einer Hofwirtschaft in Wietze, wo wir in unseren neuen ‚Gut-Hüpf-Hemden’ den Biergarten bevölkerten. Anschließend gab es eine Kutschfahrt durch die Göhrde, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Norddeutschlands. Wir fuhren in zwei Kutschen, einer der beiden Kutscher war Meister im Witze erzählen. Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Abends gab es Bratkartoffeln aus der Riesenpfanne mit verschiedenen Steaks und Salat.

 

Am Sonntag machte Frau Antje das Abschiedsfoto der 28 Teilnehmer.

Das war übrigens Teilnehmerrekord.

Auf der Rücktour gab es keine besonderen Vorkommnisse, außer dass Hans Luer es vorzog, mit dem Zug die Heimreise anzutreten.

 

Gefahrene Km = 250

 

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Tour 7 im Jahre 2001 - Mardorf

 

Das Motto: Im Westen was neues!

Ziel war der Island-Pferdehof in Mardorf am Steinhuder Meer. Die Hintour war 133 Km lang. Es reichte. Erste Rast an der Kanalbrücke bei Wendeburg. Frühstücks-Rast bei Edesse/Dollingen nach 39 Km.

Die Mittagspause bei Km 86 im Landhaus am Golfpark in Hainhaus/Langenhagen war sehr vornehm! Zum Abschied gab es für die Weiterfahrt vom Wirt pro Teilnehmer eine Flasche Wasser. Eine noble Geste.

Übernachtet wurde entweder im Heu über den Pferden, im Gemeinschaftszimmer, oder in 2 Doppelzimmern. Es war schon sehr rustikal. Dafür waren die Bierpreise angenehm zivil. Am Samstag schipperten die Radler mit einem Auswanderer auf die andere Seite des Meeres nach Steinhude, um am dortigen Seefest teilzunehmen. Biergärten waren reichlich vorhanden und wurden von uns ausgiebig genutzt.

Die Besichtigung einer Aalräucherei weckte den Appetit auf Fisch.

Abends gab es wieder Fleisch vom Grill und eine Kiste Bier vom Tour-Neuling Dieter Janitschke.

 

Die Rücktour am Sonntag dann mit nicht so angenehmen Vorkommnissen. Dem leichten Sturz von Henning Diestelmeier unter einer Kanalbrücke bei Hannover folgte ein schwerer Sturz von Bernd Wittig mit Einlieferung in ein Krankenhaus. Bei unserer Ankunft in Hondelage die Nachricht: Bernd ist bereits zu Hause, es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

 

Seit der 7. Tour fahren alle Teilnehmer mit Helm!

 

Gefahrene Km = 232

 

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Tour 8 im Jahre 2002 - Hermannsburg

 

Die Abenteuerfahrt der HG.

Ziel war die ’Alte Fuhrmannsschänke’ im Ortsteil Oldendorf von Hermannsburg.

Die Frühstückspause nach 31,5 Km bei Seershausen, Mittagspause bei Km 60 im Gasthaus Paulaner in Oppershausen. Kurz vorher ein Fotostop in unseren neuen Fahrrad-Trikots vor dem Kloster Wienhausen. Der Aufenthalt im Biergarten war bei strahlendem Sonnenschein sehr angenehm, zumal wir das Gasthaus  kannten und das Paulaner Weizenbier zu den besseren Bieren zählt.

Nach 102 Km Ankunft im Dehningshof und Bezug der sehr guten Zimmer. Erster Höhepunkt war das Abendessen: Suppe, Heidschnuckengulasch mit Bohnen, Hirschbraten mit Rotkohl und Kroketten, Dessert – lecker !

 

Der Samstag ging als Abenteuer-Tag in die Geschichte der Radtouren der HG ein.

Zunächst mussten wir wieder auf das Fahrrad – schon das war reine Schikane -.

Dann die Paddeltour auf der Hochwasser führenden Oertze. Einige Boote kenterten, es gab den Verlust von 2 Brillen und einer Mütze. Fritz Henkel wurde spontan zum Bademeister der HG ernannt, nachdem er das dritte Mal abtauchte. Beim abendlichen Grillen, welches vorzüglich und reichlich war hatten wir jede Menge Gesprächsstoff.

 

Am Sonntag während der Rücktour eine ganz neue Erfahrung: Es regnete nach 8 Jahren Tourerfahrung erstmals längere Zeit, was aber unserer guten Stimmung nicht schadete.

 

Das Abschluss-Bierchen in Hondelage bei Ilona und noch einmal Gespräche über die abenteuerliche und gefährliche Paddeltour, die wir alle gut überstanden hatten.

 

Gefahrene Km = 214 (einschl. 22 Km am Samstag)

 

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Tour 9 im Jahre 2003 - Magdeburg

 

Nach Osten waren wir ausgerichtet.

Ziel war das Jugendbildungshaus in Ottersleben bei Magdeburg. Der Wettergott meinte es wieder gut mit uns. Bei der Hintour Westwind, bei der Rücktour Ostwind und Sonnenschein.

Wir waren sehr gut in Doppelzimmern untergebracht und wurden wieder gut bewirtet.

Frühstücksrast nach Km 46 bei Beendorf, kurz nach dem Überfahren der Landesgrenze zu Sachsen Anhalt.

Am Samstag eine Stadtführung in Magdeburg mit anschließendem Besuch des Elbauenparks mit dem Jahrtausendturm. Hier konnten wir das Foucaultsche Pendel bewundern, mit dessen Hilfe die Erdrotation anschaulich nachgewiesen wird.

Eine Elbtour mit der ‚Weißen Flotte’ musste leider wegen Niedrigwasser ausfallen.

 

Auf der Rücktour am Sonntag Besichtigung des Grenzdenkmals Hötensleben.

Dann am ehemaligen Schöninger Tagebau vorbei, bevor die Elmüberquerung von Schöningen nach Königslutter anstand. Begünstigt durch die guten Windverhältnisse hatten wir für die Hin- und Rücktour eine reine Fahrtzeit von 8 Stunden und 46 Minuten. Das war Rekordzeit.

 

Gefahrene Km = 194

 

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Tour 10 im Jahre 2004 - Quedlinburg (Jubiläumstour)

 

Schon wieder ostwärts.

 

Ziel war das Hotel ‚Zum Brauhaus’ in der Stadt des Weltkulturerbes Quedlinburg.

Aus Anlass der 10. Tour erhielt jeder Teilnehmer ein T-Shirt

‚Tour de HG’

und ein Cap.

Die Unterbringung in modernen Doppelzimmern. Essen und Trinken war wieder sehr gut. Vor allem Trinken:

Die Biersorten Pubarschknall und Knuttenforz wurden ausgiebig probiert.

 

Die Frühstückspause am Amplebener Berg. Kurz darauf der Ruf ‚Panne’

Wer wohl: Neville!

Am Bahnhof Wegeleben dann ein unfreiwilliger Halt, weil Ulli mit dem Zug nachkam und hier zu uns stoßen wollte. Er wollte wohl Freitags mal ausschlafen.

Die Verzögerung nutzten einige Radler und machten ein Nickerchen am Bahndamm.

Dann kurz vor dem Ziel wieder eine Panne, dieses mal nicht Neville.

Bei einsetzendem leichten Nieselregen erreichten wir endlich nach 115 Km Quedlinburg.

 

Eine abendliche Nachtwanderung mit dem Quedlinburger Nachtwächter rundete den Freitag nach einem schmackhaften Abendessen ab. Nun konnten wir uns auf die angebotenen Biersorten konzentrieren.

 

Am Samstag eine Busfahrt nach Thale und mit der Seilbahn zum Hexentanzplatz.

Auf der Sommerrodelbahn rasten wir gesteuert zu Tal und statteten  dem Harzer Bergtheater einen kurzen Besuch ab.

 

Mit dem Grillabend am Samstag im Biergarten des Brauhauses waren alle restlos zufrieden.

Die Rücktour über den Huy bei Gegenwind mit 7%  Steigung war die reinste Sonderprüfung. Die Mittagspause in Warle.

Natürlich wieder ein Scheidebecher vor dem Sportheim in Hondelage.

 

Gefahrene Km = 210

 

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Tour 11 im Jahre 2005 - Springe

 

Endlich mal wieder westwärts.

Ziel  war die Tagungsstätte ‚Lutherheim’ in Springe am Deister.

Das hatten wir noch nie: Unterbringung in Einzelzimmern, nicht das vertraute Schnarchen eines Mitradlers. Und dann die äußerst zivilen Getränkepreise. Wir hatten das Haus fast für uns allein und wurden hervorragend betreut.

 

Am Samstag der Besuch im Wisentgehege. Vielen  Dank unseren Betreuern, die für uns einen Bus-Pendeldienst vom Lutherheim zum Gehege eingerichtet hatten.

 

Gefahrene Km = 201

 

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Tour 12 im Jahre 2006 - Langenstein

 

Es ging mal wieder nach Osten. Ziel war der Schäferhof in Langenstein bei Halberstadt.

Die Mittagspause der Hintour im ‚Cafe im Grünen’ in Deersheim mit einem deftigen Wildschweingulasch – satt – für 5 € p.P. bleibt sicherlich jedem Teilnehmer in guter Erinnerung. Gut gestärkt ging es weiter nach Langenstein.

Im Schäferhof waren wir sehr gut untergebracht und wurden gut betreut. Der Grillabend  musste leider in der Gaststätte stattfinden und war auch sonst nicht so erfolgreich. Der Azubi war noch nicht richtig eingegrillt!

 

Am Samstag ging es per Bus nach Halberstadt zur Besichtigung der dortigen Würstchenfabrik. Wir sahen recht lustig aus in den durchsichtigen ‚Ganzkörperkondomen’ mit Duschhaube und blauen Überschuhen – alles wegen der Hygiene - !!

 

Auch bei der Rücktour war Petrus wieder auf unserer Seite. Die Regensachen konnten in den Taschen bleiben. Ab Hornburg dann die gleiche Streckenführung wie bei der ersten Tour im Jahre 1995. Es wurden Erinnerungen wach, das war vor 12 Jahren und damals hatte niemand gedacht, dass die 3-Tages-Radeltour einmal fester Bestandteil der HG- Aktivitäten werden würde.

 

Gefahrene Km = 167

 

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Tour 13 im Jahre 2007 - Melbeck

 

Es ging nach Norden, unser Ziel war das Comforthotel in Melbeck bei Lüneburg.

Der Start um 7,30 Uhr in Hondelage – eine ganz neue Erfahrung = Dauerregen !!

Hing das mit der 13 zusammen?

Aber bei Langwedel kam die Sonne heraus und es wurde noch richtiges HG-Wetter.

Neville hatte die schon fast obligatorische Reifenpanne.

Die Mittagspause im Cafe Bornbachtal in Stadensen bei strahlendem Sonnenschein im Biergarten.

Untergebracht waren wir in Bungalows. Zum Essen ging es in den ‚Alten Bahnhof’.

Dann am Samstag die Überraschung: Die Kartbahn des ADAC-Übungsgeländes in Melbeck. Wir starteten in  3 Gruppen zu je 7 Fahrern und hatten mächtig Spaß und Action.

Der anschließende Stadtrundgang mit Führung brachte uns Lüneburg städtebaulich und kulturell näher. Kulturell, weil es abschließend einen Umtrunk in der Lüneburger Kronen-Brauerei von 1485 gab. Dann ging es mit dem Bus zurück nach Melbeck. Abends der traditionelle Grillabend wieder im Bahnhof.

 

Die Rücktour am Sonntag bei gutem Wetter, Mittagspause im Knesebecker Hof.

 

Gefahrene Km: 260

 

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Tour 14 im Jahre 2008 - Goslar

 

Es ging nach Süden, unser Ziel war die in den Jahren 1938/39 erbaute Jugendherberge in Goslar. Die Mittagspause  in der ‚Alten Schmiede’ – Klosterhähnchen –

in Heiningen. Hier gab es für alle ein Deutsches Haustier mit einem Bein ohne Besteck.

Die Weiterfahrt führte durch die Hölle nach Hahndorf, wo wir bei Wolfgang Richters Schwester hervorragend bewirtet wurden. Dann ging es über das ehemalige Augustinerkloster Grauhof nach Goslar. Letzter Halt war am Bismarck-Denkmal.

Der Abend bei einem guten Essen und der Goslarer Spezialität JUBI der Brauerei Junge hielt noch eine Überraschung bereit: Der Besuch von unserem Sportskameraden Rolf v. Deest, der eine Flasche Ramazotti und eine Flasche Fernet mitbrachte.

 

Der Samstag – ein Höhepunkt – zunächst ein kurzer Fußmarsch und dann Helm auf und ab in den Berg. Wir besichtigten das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg mit dem Röderstollen. Diese Anlage ist heute Weltkulturerbe der UNESCO. Ein höchst interessanter Gang durch den Berg auf dem Weg, den einst das Wasser bei der Förderung des Erzes nahm.

Den Tag rundete ein Bummel durch die malerische Altstadt Goslars ab.

Wie üblich wurde am Abend gegrillt und wiederum dem JUBI-Bier zugesprochen.

 

Die Rücktour am Sonntag bei gutem Wetter und ohne besondere Vorkommnisse.

 

Gefahrene Km: 160

 

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Tour 15 im Jahre 2009 - Oppershausen

 

Ziel war das Landhotel Klosterhof in Oppershausen.

Wir starteten wieder bei typischem HG-Wetter und machten die Mittagspause im Gasthaus Thölke in Ummern. Nach der Zimmerbelegung ein Spaziergang zum Abendessen im Paulaner Biergarten. Den kannten wir schon von früheren Touren.

Dann ein gemütlicher Abend mit reichlich Getränken (große und kleine Flaschen) im Klosterhof.

Der Samstag mal wieder ein richtiger Knaller auf der Aller.

Per Bus ging es an den Fluss, wo ein Drachenboot auf uns wartete. Wir wählten einen Trommler, der uns den nötigen Takt beibringen sollte. Die Wahl fiel auf Dieter Manarska. Der hatte ausnahmsweise mal nichts zu lachen. Es war nicht ganz einfach, das Boot auf geradem und gleichmäßigem Kurs in Waage zu halten. Mehr als einmal drohten wir zu kentern. Aber im Gegensatz zur Tour 8 (Paddeltour auf der Oertze) blieben alle Paddler trocken.

Beim Zwischenstopp mit deftiger Wurst, Bogenschießen, Geschicklichkeits-A-Laufen und kreativem HG-Drachen-Laufen hatten wir viel Spaß. Zu diesem Zweck waren wir in zwei Gruppen eingeteilt worden, wie im Boot – rechts gegen links.

 

Am Abend – wie immer – Grillen, wieder im Paulaner Biergarten. bei herrlichem Sommerwetter.

 

Auf der Rücktour am Sonntag die Mittagspause in Meerdorf.

Ansonsten keine weiteren besonderen Vorkommnisse.

 

Gefahrene Km: 170

 

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Tour 16 im Jahre 2010 - Wernigerode

 

Es ging mal wieder nach Osten. Unser Ziel war der ‚Alt Wernigeröder Hof’ in der gleichnamigen bunten Stadt am Harz. Und wieder richtig schönes HG-Wetter an allen drei Tagen. Die erste Pause nach 19,5 Km in Hemkenrode. Weiter ging es durch die Obstbausiedlung bei Evessen. Nach einer weiteren Rast am Amplebener Berg zum Eulenspiegel-Dorf Kneitlingen. Die Grenzüberschreitung nach Sachsen Anhalt erfolgte an der Gedenkstätte bei Mattierzoll. Die Mittagspause in der ältesten Gaststätte Sachsen Anhalts ‚Zur Weinschenke’ in Hessen. Diese Gaststätte wurde am 24.06.1395 erstmals urkundlich erwähnt. Weiter über Deersheim, Berßel, Wasserburg nach Wernigerode.

Zimmerbelegung im ‚Alt Wernigeröder Hof’ mit teilweisem schönen Ausblick auf das Wernigeröder Schloss. Abendessen im Brauhaus Wernigerode. Es gab Oberharzer Putenteller mit Wedges. Nach erfolgter Stärkung ein Rundgang durch das abendliche Wernigerode mit einem Nachtwächter im wahrsten Sinne des Wortes!

Nach einem der besten Frühstücksbuffets, die wir je hatten, kam am Samstag etwas für Eisenbahnfreunde. Eine Fahrt bei strahlendem Sonnenschein mit der Harzer Schmalspurbahn. Die Lock der Baureihe 99 schnaufte mit uns um die Wette. Wir hatten Glück und fanden alle einen Platz im Buffet-Wagen und konnten bei einem guten Frühschoppen-Bier unseren Durst stillen. So ging es mit Volldampf auf den Brocken.

 

Nach der Rückkehr von Norddeutschlands höchsten Berg ein Bummel über das Altstadtfest, das zufällig an unserem Wochenende stattfand. Der Abschluss dieses schönen Tages war der obligatorische Grillabend – wieder im Brauhaus Wernigerode. Der anschließende Scheidebecher auf dem Markplatz rundete den Abend ab.

 

Die Rücktour am Sonntag über Ilsenburg, Lochtum, Göddekenrode nach Achim zur Mittagspause in der ‚Alten Post’.

Der Abschluss mal wieder mit Currywurst/Pommes bei Sabine im Sportheim.

 

Gefahrene Km: 154

 

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Tour 17 im Jahre 2011 - Bad Bodenteich

 

Zur Abwechselung mal wieder nach Norden.

Unser Ziel: Das Landhaus Bodenteich in der gleichnamigen Stadt Bad Bodenteich in der Heide.

Es ging mit Verspätung los, weil das Hinterrad von Ali’s Fahrrad nicht mitfahren wollte. Also musste ein neues Rad her. Der Vorteil: Als es endlich losging hatte der Nieselregen aufgehört. Erste Pause an der Sülfelder Kanal-Schleuse. Zweiter Halt in Weyhausen. Berni verlor seine Leuchte, dafür kam langsam die Sonne heraus. Die Mittagspause im Landhotel ‚Heidekrug’ in Ehra Lessin mit deftigem Essen und den ‚Blauen’ von Erdinger. Bekanntlich macht Essen und Trinken müde und prompt schliefen zwei Mitradler, die nicht genannt werden möchten, am Tisch ein. Nachdem alle wieder munter waren ging es am Rande des Truppenübungsplatzes weiter.

Gleich nach der Ankunft gab es im Landhaus Bodenteich Opa-Bier von Henning Diestelmeier. Um 18,00 Uhr war Abmarsch zum Schnitzel-Buffet im ‚Alten Ritter’ in der Ortsmitte von Bad Bodenteich. Es gab verschiedene Schnitzel-Variationen-Satt – hervorragend,  aber viel zu viel !

 

Der Samstag stand im Zeichen von ‚Robin Hood’ auf der Burg Bodenteich. Zur Begrüßung gab es einen Met-Trunk aus dem Kuhhorn. Nachdem sich der eingesperrte Ali aus dem Burgturm befreien konnte, ging die Besichtigungstour im Burgmuseum weiter. Hier erfuhren wir Interessantes über das Geschlecht derer von Bodendiek. Anschließend der Marsch zum Castell. Fritz und Bernd Wittig trauten sich als Einzige in die Ilmenau zum „Kneipen“. Im Castell dann der Versuch, mit dem Langbogen eine Strohscheibe zu treffen. Burgherren gegen Edelleute. Sehr erfolgreich waren beide nicht. Dafür schafften wir es ohne Feuerzeug und Streichhölzer ein Feuer zu entzünden.

Dann der Höhepunkt des Abends: Großes Ritteressen im ‚Alten Ritter’. Mal kein Grillen, dafür eine originelle und schmackhafte Rittertafel. Der aufsichtsführende Ritter erklärte uns die Benutzung der rechten Hand (zum Essen) und der linken Hand (für’s Abort). Der Einwand von Fritz, daß das bei ihm umgekehrt sei, endete für ihn am Pranger.

Mit dem Metumtrunk – wieder aus dem Kuhhorn – ging die Völlerei los. Es folgte eine Cremesuppe mit Gartenkräutern aus dem Holzlöffel, ein rustikaler Ritterschmaus aus dem Ofen (Haxe, Rippchen und Schweinefilet mit Speck), Krautsalat, Kartoffeln natur mit Salz und Kräuterdip. Das Mahl wurde mit einem Rittertrunk im Tonbecher beendet. Messer und Gabel hat niemand vermisst. Norbert bekam den Ritternachtisch am Pranger, weil er nicht aufgegessen hatte.

 

Die Rückfahrt am Sonntag mit letzter Rast an Tankumsee ohne besondere Vorkommnisse.

 

Abschließend wieder Currywurst /Pommes bei Sabine.

 

Gefahrene Km 186

 

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Fazit und Ausblick

 

Wir sind nicht nur ca. 3500 Km  gemeinsam gefahren, sondern haben auch viel an den jeweiligen 3 Tagen gesehen, erlebt, gelacht, gegessen und getrunken und – so ist das nun mal in einer homogenen Gemeinschaft - diskutiert und auch kritisiert.

 

Was aber besonders wichtig ist, trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten über Länge und Tempo der einzelnen Touren waren wir immer eine gut funktionierende und harmonische Gemeinschaft, mit der es Spaß macht, etwas zu unternehmen.

Wir hatten bisher keine Unfälle mit bleibenden persönlichen Schäden und mit wenigen Ausnahmen gutes Radelwetter.

 

Herzlichen Dank an alle bisherigen Organisatoren und die jeweiligen Begleitteams.

 

Weiter so, die 2. Jubiläumstour (Tour 20) ist nicht mehr so fern.

Gut Kette!

 

Henning Diestelmeier

Mitglied der HG im MTV Hondelage

 

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